Hormontherapie

Hormone sind lebenswichtige Botenstoffe, die für die Regualtion einer Vielzahl von Prozessen in unserem Körper verantwortlich sind.  Sie sind die "Regisseure des Lebens" und sie wirken in kleinsten Mengen.

Doch gibt es häufig Verwirrung darüber, was naturidentische Hormone sind und sie werden in einen Topf geworfen mit den synthetischen Hormonen.

ZUR UNTERSCHEIDUNG:

1. Naturidentische/bioidentische Hormone: werden in der modernen Hormonersatztherapie (HET) eingesetzt. Zur Herstellung bedient man sich Vorstufen (Sterole) aus Pflanzen wie z.B. der Yamswurzel. Ihre chemische Struktur ist den vom Körper selbst hergestellten Sexualhormonen vertraut und passt 1:1 in die Hormonrezeptoren des Körpers, in der Konzentration D 4.

( D 4 IST NICHT HOMÖOPATHISCH ZU VERSTEHEN, SONDERN SUBSTANZIELLES VORKOMMEN VON HORMONEN IM KÖRPER, Hormone wirken in diesen geringen Mengen.)

2. Synthetische/Xenobiotische Hormone: diese "Hormone" sind unserem Körper nur ähnlich, entfalten jedoch ganz bestimmte Wirkungen, indem sie Hormonrezeptoren im Körper besetzen und damit auch blockieren. Sie können einen vorhandenen Hormonmangel noch verstärken. Beispielsweise die Antibabypille u. a. herkömmliche Verhütungsmittel, aber auch hormonählich wirksame Bestandteile in Plastiklebensmittelverpackungen und Kosmetikprodukten, auch die chemischen Bestandteile des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat, die wir bei konventioneller Ernährung mitessen, docken an unseren Hormonrezeptoren an und bringen unser hormonelles Gleichgewicht durcheinander. Unter Einnahme der Antibaby-pille kann es u.a. zu massiven Depressionen kommen, weil die synthetisch hergestellten Östrogene und Progestine den Hormonspiegel drastisch senken. Wie wir inzwischen wissen, sind Sexualhormone auch für unsere seelische Ausgeglichenheit zuständig. Auch unerklärliche Gewichtszunahmen liegen meißtens in einem Hormonchaos im Körper begründet. Ebenso die Schilddrüse reagiert sehr empfindlich auf ein Ungleichgewicht der Sexualhormone. In diesem Zusammenhang sind Kosmetikprodukte oft Mitverursacher von gesundheitlichen Störungen und werden in meiner Anamnese mit abgefragt. Alles was wir auf der Haut auftragen kommt 1:1 in unserem Körper an und kann unseren Hormonhaushalt empfindlich stören.

 

 

Warum mit natürlichen Hormonen therapieren?

  • das seelische Gleichgewicht wieder herstellen (das Gleichgewicht der sogenannten Sexualhormone Progesteron, Estradiol und Testosteron untereinander ist wesentliche Voraussetzung für eine stabile Psyche)
  • hormonelle Erkrankungen enstehen u.a. durch ein Ungleichgewicht der sogenannten Sexualhormone untereinander (auch Depressionen, Schlafstörungen, Burnout, Schilddrüsen- und Nebennierenerkrankungen...)
  • weil sie an der Ursache ansetzen und nicht lediglich Symptome bekämpfen 
  • werden sie nach Anleitung angewendet sind sie nebenwirkungsfrei und natürlich wirksam


Was zeichnet naturidentische Hormone aus?

  • Biochemische Struktur identisch mit den Hormonen die unser Körper selbst produziert
  • Sind nicht patentierbar und daher preiswert
  • Gewonnen aus natürlichen Substanzen wie Pflanzen (Yamswurzel, Soja..)


Vorteile

  • Werden über die Haut (transdermal) verabreicht und kommen damit auch bei Patienten mit Leber/Magen/Darm-Störungen fast 1:1 an
  • Therapie mit D 4 Cremes arbeitet passgenau im Picogrammbereich* wie die körpereigene Produktion.

       (*: 1 Picogramm = 1 billionstel Gramm)

 

Warum wird kaum mit bioidentischen Hormonen therapiert?

Zitat aus „Die Hormonrevolution“ von Dr. M. Platt:

„Obwohl die Vorteile der Therapie mit bioidentischen Hormonen für die Erhaltung der Gesundheit auf der Hand liegen wissen viele Ärzte so gut wie nichts darüber. Nahezu alles, was Ärzte während ihrer medizinischen Ausbildung lernen, beruht auf Forschungen, die von Pharmafirmen durchgeführt werden.

Firmen die Medikamente herstellen, können natürliche Produkte nicht patentieren lassen und haben deshalb kein Interesse daran, Hunderte von Millionen für Studien auszugeben, wenn sie dafür kein Patent anmelden können.“

Künstliche Hormone sind NICHT das Gleiche. Das Ethinylestradiol z.B. hat z.T. gegenteilige Wirkungen wie das natürliche Estradiol. Es kann aber Estradiolrezeptoren der Körperzellen besetzen und damit den Hormonhaushalt erheblich stören. Depressionen, Schlafstörungen und viele weitere psychische Symtome können die Folge sein. Das gleiche gilt für Progestine (Gestagene), die künstlichen Hormone als Ersatz für das natürliche Progesteron. Künstliche Hormone werden oft zu hoch dosiert und zu lange eingesetzt und viele Therapeuten lassen den Hormonspiegel, wenn überhaupt, im Blut messen. Dabei ist neuester Stand der Wissenschaft der Speicheltest. Nur dort finden wir die freien, momentan aktiven Hormone. Die gebundenen im Blut sagen nichts über deren freie und momentane Verfügbarkeit aus. Im Blut misst man die Schilddrüsenhormone.

Mehr Informationen finden Sie bei der Hormonselbsthilfe.de/Elisabeth Buchner.

 

Wie kommt es zu Hormonstörungen?

  • Seelische Einflüsse (Ärger, Trauer, Unzufriedenheit, emotional Erlebtes und negativer Dauerstress)
  • Körperliche Störungen
  • Dauerhafte Cortisolausschüttung unter langen Stressphasen führt zu Abbau anderer Hormonspeicher zugunsten von Cortisol (DHEA, Progesteron, Testosteron..) und zur Erschöpfung der Nebenniere/sinkender Cortisolproduktion
  • Weichmacher und weitere Umweltgifte wirken hormonähnlich und besetzen Hormonrezeptoren
  • Kosmetika durch enthaltene Xeno-Hormone
  • Einnahme von bestimmten Medikamenten (Antidepressiva senken die körpereigene Hormonproduktion um ein Drittel, Schilddrüsenmedikamente, Jod-Einnahme, Blutdruck- und Cholesterinsenker…)
  • Leistungssport und körperliche Verausgabung, Doping
  • Ernährungsfehler und falsche Nahrungsergänzungen (z.B. zu viel Soja…)
  • Drogeneinnahme, Alkoholmissbrauch