Meine Philosophie

Ich bin davon überzeugt, dass wir den Begriff Krankheit aus unserem Wortschatz streichen sollten;

Baustelle, Projekt oder Aufgabe zum Wachsen umschreiben es treffender und verändern durch ihre Bedeutung unsere Haltung -heraus aus der Opferrolle - hinein in die Rolle des aktiven Gestalters. Unser Projekt will uns etwas sagen, hat einen Appell an uns und ist unsere Herausforderung.

Wenn wir bereit sind uns mit uns selbst auseinander zu setzen wachsen wir über uns hinaus und können neue Wege gehen auf denen alles möglich ist.

 

Geborgte Philosophie:

Jede Krankheit hat ihren besonderen Sinn, denn jede Krankheit ist eine Reinigung, man muss nur herausbekommen wovon. Es gibt darüber sichere Aufschlüsse, doch die Menschen ziehen es vor über Hunderte und Tausende fremder Angelegenheiten zu lesen und zu denken, statt über ihre eigenen. Sie wollen die tiefen Hieroglyphen ihrer Krankheit nicht lesen lernen und interessieren sich mehr für das Spielzeug des Lebens, als für seinen Ernst. Hierin liegt die wahre Unheilbarkeit ihrer Krankheit,- im Mangel an und im Widerwillen an Erkenntnis, hierin- nicht in Bakterien.

-Aus „Stufen“ von Chr. Morgenstern-

 

Es können nicht immer nur Ruhe und Frieden herrschen.

Doch Unglück und Widrigkeiten währen nicht ewig.

Das vom Steppenbrand versengte Gras wächst nach im nächsten Sommer.

-aus der mongolischen Steppe-

 

Fortschritte macht man nur da wo man nicht mehr weiter weiß

-Theresa v. Aquila-

 

Der große Geist ist unser Vater, aber die Erde ist unsere Mutter.

Sie nährt uns; was wir der Erde geben gibt sie uns zurück und sie schenkt uns auch Pflanzen die uns heilen.

-Big Thunder, 1900-

 

Der Herr hat Arznei geschaffen, die aus der Erde kommt und ein Weiser wird sie nicht verschmähen.

-Apocryphe, Ecclesiasticus 34,4-

 

Warum sollte ein Mensch, der Salbei in seinem Garten hat, sterben?

-Anonymus, Regimen sanitatis Salernitanum, mittelalterliches Kräuterbuch-

  

Wir sind nie wirklich aus dem Paradies vertrieben worden.

Wir leben und weben mitten im Paradies, wie je,

wir sind selber Paradies- nur seiner unbewusst.

-Chr. Morgenstern-

 

Der Mond nimmt ab und wieder zu

Der abgebrochene Ast wächst wieder nach

Denke daran du Tor

Sei unbesorgt

Alles reift zu seiner Zeit.

-aus Indien-